Fernab der Zivilisation liegt Çavuşköy. Ein kleines Örtchen in der Nähe von Olympos und ca 5 Kilometer von der Adrasan Bucht entfernt. Hierher verirren sich gelegentlich Wanderer, die vom lykischen Weg abkommen, oder streunende Rucksacktouristen auf der Suche nach dem Glück. Die Einwohner leben vom Gemüse- und Obstanbau. Der Tourismus ist in Çavuşköy noch ein Phänomen, welches irgendwo "weit in der Ferne" stattfindet. Das Notwendigste finden Sie auch in dieser verlassenen Gegend: kleine Läden, die auf 20 qm Verkaufsfläche alles führen: vom Brot, über Sonnencreme bis zu Gasflaschenersatzteilen.
Alternativen zur Türkei
Montenegro und Istrien (Kroatien) sind interessante Urlaubsziele wenn Sie eine Anreise mit dem Auto oder Camper bevorzugen.
Fotos Çavuşköy?
Auf unserer letzten Reise hatten wir keine Zeit Fotos von Çavuşköy zu machen. Haben Sie vielleicht welche, die wir hier veröffentlichen können?
Insider
Tipps Çavuşköy
Çavuşköy möchten wir unbedingt empfehlen. Entdecken Sie das kleine Dorf selbst und berichten Sie hier darüber.
Hier bilden die Hänge und Gipfel des Taurus ein großartiges Urlaubspanorama vor dem scheinbar endlosen Meer, dass die langen und breiten Kieselstrände umspült. In Çamyuva kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad die reizvolle Landschaft erkunden. Einige kleinere Orte zeigen auch heute noch das ursprüngliche Leben der Bevölkerung, die früher ausschließlich von der Landwirtschaft gelebt hat. Nach Kemer sind es etwa 8 km.
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Tipps Çamyuva
Zu Çamyuva können wir Ihen leider keine Tipps anbieten... Aber vieleicht haben Sie interessantes über Çamyuva zu berichten. Auf der nächsten Seite haben Sie gelegenheit einen Text zu verfassen. Kennen Sie interessante Pensionen, Hotels, oder private Übernachtungs-möglichkeiten in der Gegend?
Beldibi - Urlaub zwischen Orangenhainen, langen Stränden und mysteriösen Höhlen
Foto Beldibi
Beldibi hat neben den vielen Hotels, Clubanlagen und All-Inclusive-Tempel noch weitere Attraktionen zu bieten, was viele Badegäste nicht wissen. Es scheint kaum vorstellbar doch neben den stark frequentierten Hauptstränden gibt es noch kleine Oasen für Sonnenhungrige, die es etwas ruhiger mögen.
Flirtfaktor: Beldibi
Das einst verschlafene Örtchen, dass sich geschmeidig zwischen weiten Kieselstränden und kräftig-grünen Pinienwäldern in die Landschaft schmiegt hat viel zu bieten. Die vielen Clubs, Bars und Trendlokale sind weit über die Grenzen bekannt. Der Flirtfaktor nimmt ab April stetig zu, was viele Glücksritter aus der ganzen Türkei anzieht. So manche Dame fängt nach dem Urlaub in Beldibi mit einem Türkisch Kurs für AnfängerInnen bei der Volkshochschule an. Doch die Herren der Schöpfung müssen nicht verzagen, auch sie kommen in Beldibi auf ihre Kosten.
Die Höhlen von Beldibi
Sprechen wir über die Höhlen von Beldibi. In den steilen Berghängen am Rand der Ortschaft haben sich Steinzeitmenschen ihre Eigenheime errichtet. Reste dieser Vergangenheit finden Sie noch an der Außenwand des "Camdag Tüneli". Es ist etwas schwierig die exakte Lage dieser Höhlen an dieser Stelle zu erklären. Fragen Sie vor Ort nach und man wird Ihnen gerne behilflich sein.
... und danach wieder Fun
Unterhalb der Höhlen finden Sie einen unbekannten Strandabschnitt, teils sandig, teils mit Kies bedeckt. Hier können Sie sich in aller Ruhe entspannen und Ihren Urlaub geniessen. Wenige Huntert Meter weiter sind Sie wieder Mitten im Getümmel, wenn Ihnen danach ist.
Es gibt jedoch abseits des Massentourismus noch ein anderes Beldibi. Dieses andere Beldibi, mit seinem wilden Bergpanorama, seinen wohlriechenden Orangen Hainen und einsamer Buchten.
Mieten Sie sich ein Fahrrad oder einen Motorroller und gehen Sie auf
Expeditions-Tour. Sie werden erstaunt sein welch tolle Ecken sich rund
um Beldibi entdecken lassen. Was im übrigen schon die Menschen vor ca.
50 000 Jahren wussten und sich vermutlich deshalb hier niederließen.
TIPP: Vergleichen Sie die Flugpreise von Österreich aus...
Die im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründete Stadt Arykanda liegt in einer traumhaften Naturlandschaft inmitten des lykischen Taurus, an der Straße zwischen Finike und Elmalý bei Arifköyü. Das antike Arykanda ist auch für Menschen, die sich für Geschichte weniger interessieren eine bemerkenswerte Ruinenstätte. Sie werden, ganz oben auf der Grabungsstätte, einen wunderschönen Ausblick vorfinden, sofern Sie nicht selbst an den Ausgrabungen beteiligt sind. Diese finden nämlich immer noch laufend unter der Leitung der Universität von Ankara statt.
Arykanda: Geschichte
In der Geschichte hatte Arykanda keinen besonders hohen Stellenwert. Es gab im lykischen Bund wesentlich bedeutendere Städte, wie Patara oder Xanthos. Die Geschichte der Stadt ähnelt jedoch den anderen: sie stand nach der Eroberung durch Alexander des Großen unter persischer Herrschaft und später hatten die Seleukosen das Sagen. Arykanda schloss sich dem lykischen Städtebund an und bekam sogar die Genehmigung eigene Münzen zu prägen. Als der Bund 43 n.Chr. von Claudius aufgelöst wurde, unterwarf sich Arykanda Rom.
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Montenegro und Istrien (Kroatien) sind interessante Urlaubsziele wenn Sie eine Anreise mit dem Auto oder Camper bevorzugen.
5 km von den Ruinen entfernt liegt die Siedlung Çatallar. Dort werden schmackhafte Forellen gezüchtet. Besuchen Sie eines der Restaurants und erholen Sie sich von den Strapazen
Gehen Sie über die Treppe und Sie erreichen das gut erhaltene Theater, welches vermutlich in der römischen Zeit errichtet wurde. Das Odeion mit seinen aufwendigen Marmorverzierungen finden Sie unterhalb des Theaters. Missen Sie auch nicht die Nekropole mit den wunderschönen Tempelgräbern. Weitere sehenswerte Trümmer sind die Basilika, ein Bad und eine Agora. Sarkophage finden Sie überall um die Grabungsstätte im nahegelegenen Wald verstreut.
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Foto: Antalya | Autor: flickr.com/photos/homesicksingalong
Antalya, die Schöne... Antalya, die Edle... Antalya, die Metropole...
Inmitten des Taurus Gebirges pulsiert das moderne Antalya und zieht Jahr für Jahr Hunderttausende von Besuchern an. Die Stadt dient als touristischer Werbeträger und wird besungen, gepriesen und es ist kaum mehr ein Reisebüro zu finden, welches Antalya nicht in großen Buchstaben (preiswert) ankündigt.
Antalya ist im Vergleich zu anderen türkischen Städten noch jung. Antalya wurde 158 v. Chr. unter König Attalos von Pergamon gegründet und nach ihm erhielt sie ihren späteren Namen "Attaleia". Andere Quellen berichten, dass die Hafenstadt seit prähistorischer Zeit bewohnt wird. Im 3. Jahrtausend v. Chr. sollen sich turkmenische -etruskische- Stämme in der Gegend von Antalya niedergelassen haben, um ihre Städte dort zu errichten. Im 7. Jahrhundert stand Antalya unter der Herrschaft der Kimmerier; später regierten Persien, Mazedonien, Pergamon, Rom und schließlich Byzanz. Im Jahr 1207 kamen dann die Setschuken an die an die Macht und 100 Jahre später hatten die Emire von Eğirdir das Sagen. Sultan MURAT I. erreichte schließlich, dass die Gegend dem osmanischem Reich zufiel. Mit dem Einzug des Korans wurde die hohe Kultur des Weinanbaus vernachlässigt.
Im 1. Weltkrieg besetzten italienische Truppen die Gegend, Antalya wurde jedoch wenige Jahre später zurückgewonnen. Die griechischen Einwohner Antalyas mussten infolgedessen, aufgrund eines Austausches die Gegend verlassen. Seit den 70er Jahren erlebt Antalya einen imposanten Aufstieg zur Wirtschaftsmetropole und mittlerweile leben in der prosperierenden Hafenstadt ca. 30 000 Ausländer, darunter auch ca. 10 000 Deutsche.
Antalya heute
Antalya bietet neben seiner romantischen Altstadt (Kaleiçi) auch modernes Leben westliches Stils an. Schicke Boutiquen und große Einkaufszentren findet man genauso wie traditionelle Bazare und Cafes in denen Wasserpfeife geraucht wird. In den engen Gassen der schattigen Altstadt finden Sie Unterkünfte aller Preiskategorien; viele Individualtouristen wissen das Angebot sehr zu schätzen (und selbstverständlich kann in kleineren Hotels und Pensionen gehandelt werden - gerade in der Nachsaison lohnt sich dies).
Der Tourismus ist nicht der Alleinige Motor des wirtschaftlichen Aufschwunges der Provinz Antalya, die bis nach Alanya reicht. In der meistbesuchten Region der Türkei florieren neben dem Tourismus auch Industrie und Handel. Antalyas Hafen ist ein wichtiger Umschlagplatz für Güter aller Art geworden, neben den traditionellen Industrien wie Textil und Eisen werden hier täglich Obst, Gemüse, Erdnüsse, Baumwolle und Sesam in großen Mengen verschifft. Diesen Agrar-Produkten, die auf den benachbarten Plantagen wachsen, verdankt Antalya mitunter seinen heutigen Reichtum.
Antalya bietet mehr
Trotz des wirtschaftlichen Aufschwunges hat Antalya sein orientalisches Flair beibehalten. Sie finden herrliche Parks und Teegärten am Rande der Altstadt und diese sind -man staune- immer noch Mittelpunkt einheimischen Lebens. Die Stadt lässt sich im täglichen Leben von den vielen Fremden nicht beirren und funktioniert wie zu alten Zeiten. In der Altstadt lebt es sich tagsüber eher beschaulich, nachts hingegen ist es sehr lebendig und selbstverständlich in touristischer Hand. Yabancı, werden sie genannt, die Reichen Fremden und so mancher Türke hofft insgeheim seine Lady, bzw. das große Glückslos in Antalya zu ziehen.
Es gibt jedoch auch das Andere Antalya, welches viele Reiseführer abfällig "Betonsiedlungen" nennen. In der Tat hält Beton die Wände dieser Häuser zusammen -wie in den meisten Großstädten dieser Welt, doch wir möchten Ihnen dennoch ans Herz legen diese Bezirke zu besuchen. Schon ein Blick in einen Handwerksbetrieb lohnt sich, man wird in der Regel sehr höflich empfangen, auch wenn der Betreiber kein Geschäft wittert. Die vielen kleinen Unterschiede können solch einen Ausflug zu einem echtem Kulturtrip machen.
Sehenswertes in Antalya
Kaleiçi (Altstadt)
Die historische Atstadt Antalyas wird Kaleiçi genannt. Die osmanischen Häuser in den engen Gassen werden mit großem Aufwand restauriert. Es ist abzusehen, dass das historische Viertel am Hafen sein Gesicht verändern wird. Hier trifft man sich. Hier wird oppulent gespeist. Hier werden Geschäfte abgewickelt und es kann auch schon mal ein Ehevertrag sein. Zahlreiche Restaurants, Bars, Hotels, Pensionen, Souvenir-Shops, Teppichhändler und Boutiquen haben sich hier angesiedelt. Antalya wurde für die Instandsetzung der Altstadt mehrfach international ausgezeichnet.
Weitere Sehenswürdigkeiten, siehe rechte Spalte.
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Auf der nächsten Seite finden Sie Tipps in Antalya. Sie können gerne unseren Lesern Ihr Antalya vorstellen. Schreiben Sie einen Beitrag und verraten Sie uns Ihre Geheimtipps: Hotels, Pensionen, Restaurants und was immer Reisende interessiert...
Das wunderschön verzierte Tor mit seinen drei Bögen wurde zu Ehren Kaiser Hadrians, anlässlich seines Besuches 130 nach Chistus gebaut.
Saat Kulesi
Gleich um die Ecke des Hıdırlık Kulesi finden Sie den berühmten Uhrturm Saat Kulesi. Er steht auf Resten römischer Stadtmauern und ist als Orientierungspunkt gut geeignet.
Kesik Minarett
Ein Denkmal an die vielfältige Geschichte von Antalya ist die Kesik (abgeschnittene) Minarett Moschee in der Altstadt. Ursprünglich als Kirche erbaut, erfuhr sie viele Veränderungen während der römischen, byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Zeit.
Karatay Madrese
Seldschukische Theologenschule aus dem 13. Jahrhundert
Tekeli Mehmet Fasa Moschee
Innnerhalb der alten Stadtmauern, steht diese wichtige osmanische Moschee aus dem 18. Jahrhundert.
Murat Pascha Moschee
Die Murat Pascha Moschee wurde im 16. Jahrhundert erbaut; einzigartig sind die Fliesenverzierungen.
Alaeddin-Moschee
Die Alaeddin-Moschee, ebenfalls seldschukischer Herkunft, ist ein Paradebeispiel türkischer Archikektur. Die sechs Kuppeln der Moschee stehen auf den Mauern einer byzantinischen Kirche.
Kale kapısı meydanı
Das Kale kapısı meydanı ist das einzige heute noch erhaltene Festungstor des alten Antalya. Die im Jahre 1244 erbaute Seldschukenzitadelle ist ein beliebter Treffpunkt.
Yivli Minarett
Alaettin Keykubat ließ das Yivli Minarett zur Zeit der Selschuken erbauen. Das 38m hohe Ziegelminarett ist das heutige Wahrzeichen der Stadt.
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